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In eine furiose und schillernde „indische Nacht" entführte die 1. Steinheimer Karnevalgesellschaft (1. SKG) ihr närrisches Auditorium bei der überaus gelungenen Premierensitzung zum Start des 60. Vereinsjahrs
Vor allem die farbenfrohen Kostüme und der große Einfallsreichtum der SKG-Akteure machte das rund vierstündige Narrenspektakel aus. Vor allem der TV-reife „Bollywood-Tanz" der Prinzengarde, die indischen Tempeltänze der verjüngten „Bordsteinschwalben" sowie der SKG-Damen, der einfallsreiche Vortrag von „Fakir" Willi Werner und seiner „Schlange" Angelika toppten eine überaus gelungene Sitzungspremiere. Insbesondere der themenbezogenen Sitzungsteil nach der Pause war ein Erlebnis. Doch auch das „klassische" Programm im ersten Teil mit witzigen Büttenreden, spritzigen Garde- und Schautänzen und launigem Gesang wusste die Narren in der vollbesetzten Kulturhalle zu überzeugen.
Sitzungspräsident Edgar Noll geleitete das „Narrenschiff" durch den ersten Teil, nach der Pause führte erstmals „Indo-Moderator" Alex Hass durch das wilde Tempeltreiben. Mit stehenden Ovationen wurden Punkt Mitternacht alle Aktiven auf der Bühne überschwänglich gefeiert - und das vollkommen zurecht
Mit einem indischen Showtanz wussten die „Cheetah girls", die jungen TSC-Peanuts, zu Sitzungsbeginn ihr Auditorium zu begeistern. Der Steinheimer Fanfarenzug stimmte mit Fanfarenklängen auf den Einzug des Elferrats und des Prinzenpaars Corinna I. und Patrick I., die nach ihrer Ansprache auf ihrem Thron über die närrischen Untertan wachten, ein. Das Bütten-Entrée in der Kultur-Narrhalla machten die bewährten Protokoller der 1. SKG: Sibylle und Dr. Axel Goldacker nahmen mit viel närrischem Spürsinn die Ereignisse in aller Welt und vor Ort auf die Schippe: Der Klimagipfel in Kopenhagen und der Friedensnobelpreis für Obama wurden mit spitzer Zunge kommentiert. Superstar Michael Jackson durfte in dem Jahresrückblick ebenso wenig fehlen wie „Vize-Welle" und seine Kanzlerin Angie, Schumi bei Mercedes, Kochs Nachtflug-Wortbruch und der Eppsteinstraßenbau in Schneckenzeit-Manier.
Acht Jahre alte Nathalie Opitz erntet viel Applaus
Der Polkatanz der Prinzengarde erntete ebenso viel Applaus wie die flotten Gardetänze der „Sweet Delphines" und der „Delphines" sowie der Dschungelbuch-Showtanz der „Mini Delphines". Für ihre humorvolle Büttenreden ernteten die achtjährige Nathalie Opitz bei ihrer Premiere viel Applaus. Ihr standen „Fibbes und Schlabbes" (Norman Hese und Thorsten Noczinski) sowie Heinz Nachbauer, der zum reimenden Kochen einlud, in Nichts nach.
Das Regenbogenquartett rundete mit seinem Gesangsauftritt zum Thema „Fußball und Frauen" den ersten Sitzungsteil ab. Danach wachten „Maharadscha" Patrick und Maharani Corinna über das bunte Tempeltreiben im Hinduland, bei dem „Ghandi" auf dem Servierwagen präsentiert wurde.







